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Differenzierter Winterdienst muss auf den Prüfstand CSU Fraktion beantragt Erweiterung

 

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Pressemitteilung:

Geht es nach dem Willen der CSU Fraktion in Eichenau, wird der differenzierte Winterdienst erweitert. Die Fraktion stellt einen entsprechenden Antrag an den Gemeinderat. "Wie kann eine Kommune für freie Wege sorgen und sich dabei noch umweltfreundlich verhalten?" war die Frage auf der CSU Klausurtagung. "Wir halten einen so genannten differenzierten Winterdienst für die ökologisch richtige Strategie, allerdings mit der der Erweiterung, dass auch Anlieger- und Nebenstraßen bei Bedarf in die Streuung mit Feuchtsalz einbezogen werden, evtl. sogar präventiv, wenn sich dadurch die Feuchtsalzmenge weiter verringern lässt.", so CSU Fraktionsvorsitzender Dirk Flechsig. Zu dieser Meinung kommt die CSU Fraktion einstimmig, nachdem es in den letzten drei Monaten teils zu spiegelglatten Fahrbahnen in Anliegerstraßen gekommen ist. Die CSU Fraktion hofft, dass auch die anderen Fraktionen im Gemeinderat bereit sind, den ursprünglich zu eng gefassten Beschluss zu überdenken und so zu erweitern, so dass die Verwaltung bei entsprechenden Witterungsverhältnissen in Eigenverantwortung angemessen reagieren kann. Durch den gehweglosen Ausbau der Anliegerstraßen ist insbesondere für ältere Mitbürger der Gang bei Eis und Schnee zum Einkaufen gefährlich bis unmöglich. Seniorenreferentin Marianne Bertram erklärte, dass die Eichenauer und insbesondere Senioren den bisherigen Service sehr zu schätzen wüssten; Eine steigende Anzahl an Bürgern sei schließlich über 65 Jahre. Bertram: „Da geht die Sicherheit der Bürger vor.“ Das Geld sei an dieser Stelle deshalb gut angelegt. Anja De Luca, Sozialreferentin(CSU) stieß ins selbe Horn. Werde lediglich geräumt, würden die Straßen spiegelglatt und Stürze sind für ältere Menschen oft der Auslöser, dass sie nicht mehr alleine leben können oder schwer pflegebedürftig werden.

Wenn der Winterdienst für die Straßen konsequent Feuchtsalz verwende, lasse sich die spezifische Salzmenge deutlich reduzieren. Weitere Einsparmöglichkeiten ergeben sich durch verbesserte Witterungsvorhersagen und neue Dosiertechniken. Diese erfassen mit Sensoren die Temperatur, Luftfeuchte und eventuell noch vorhandenes Restsalz auf der Fahrbahn. So kann die Salzbelastung von Böden, Gewässern und Pflanzen auf ein umweltverträgliches Minimum reduziert werden und dem Bürger wird eine sichere Gehbahn auf der Straße angeboten

 

Antrag:

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, sehr geehrte Gemeinderatsmitglieder,

die CSU Fraktion hat auf ihrer Klausurtagung Rückblick auf 3 Monate differenzierten Winterdienst gehalten und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass der Gemeinderat sich erneut mit der Thematik befassen sollte, um Verbesserungen zu erarbeiten. Wir beantragen deshalb das Thema erneut auf eine der nächsten Tagesordnungen zu nehmen und den zuletzt gefassten Beschluss dahingehen zu erweitern, dass auch in Neben- und Anliegerstraßen Feuchtsalz bei Bedarf ausgebracht werden kann.

Die CSU Fraktion Eichenau versteht unter Winterdienst die Erhaltung der Verkehrssicherheit bei Behinderungen durch Schnee oder Eis. Der Winterdienst soll der Unfallvorsorge und der sicheren Befahr - und Begehbarkeit der Straßen dienen. Durch die Nutzung von Wettervorhersagen sollte ein differenzierter Winterdienst möglich sein, bei dem Straßenglätte auch präventiv bekämpft werden kann. In Eichenau stellt sich seit dem Beschluss einen differenzierten Winterdienst anzuwenden, die Situation wie folgt dar. Eichenau besteht aus einem Straßennetz, in dem mehr und mehr Straßen ohne Gehsteig ausgebaut werden. Die Räum- und Streupflicht für den Gehweg oder den 1 Meter Streifen am Fahrbahnrand wird auf den Anlieger übertragen. Die Haupterschließungsstraßen und die Busrouten werden mit Feuchtsalz gestreut. Auf den Einsatz von Splitt wird seit dem Winter 2010/11 aufgrund mangelnder Effizienz und aus Umweltgründen verzichtet. Neben- und Anliegerstraßen werden nicht gestreut. Die Beobachtungen der CSU Fraktion sind folgende: Alle Haupterschließungsstraßen sind verkehrssicher zu befahren und zu begehen, nachdem es aufgehört hat zu schneien und trocknen nach längerer Schneefallpause sogar komplett ab. Die Neben- und Anliegerstraßen werden nur geräumt. Hierdurch entsteht eine gefährliche und äußerst rutschige Oberfläche, die sich über die Zeit zu einer reinen huckeligen Eisfläche verändert. Ein sicheres Begehen ist dann kaum mehr möglich. Die CSU Fraktion ist der Meinung, dass der differenzierte Winterdienst so verändert werden sollte, dass bei Bedarf auch die Nebenstraßen mit Feuchtsalz besprüht werden können, evtl. auch präventiv, wenn sich damit die eingesetzte Salzmenge weiter reduzieren lässt. Der zuletzt gefasste Beschluss sollte nach Meinung der CSU Fraktion dahingehend erweitert werden.

Mit freundlichen Grüßen i.A. Dirk Flechsig Fraktionsvorsitzender CSU Fraktion Eichenau

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