750 Einwendungen hat die CSU Eichenau im Juni 2009 gegen die Ortsumfahrung
von Olching gesammelt und bei der Regierung von Oberbayern zur Bearbeitung
abgegeben. Nun ist am 11. März 2010 die Anhörung der privaten Einwender im
KOM in Olching.
Die Hauptargumente, die die CSU und die Eichenauer Bürgerinnen und Bürger
gegen die Umfahrung anführen, sind die prognostizierte zusätzliche massive
Verkehrsbelastung für Eichenau, die Zerstörung des Naherholungsgebietes
entlang des Starzelbaches, der Artenschutz, infolge der Zerschneidung des vom
Verkehrsplaner Schächterle zum Schutz der Bevölkerung der Großgemeinden
Puchheim, Eichenau, Emmering, Gröbenzell und Lochhausen geplanten
Tangentenvierecks. "Die Verkehrszunahme für die Gemeinde Eichenau kann
schnell 6000 bis 7000 Fahrzeuge pro Tag betragen", liest Peter Zeiler CSU
Ortsvorsitzender aus dem Gutachten von Prof. Dr. Kurzak. Eine Tatsache, die
wir in Eichenau so nicht hinnehmen können. Fraktionsvorsitzender Dirk
Flechsig ergänzt, dass auch bereits mehrmals der Eichenauer Gemeinderat
einstimmig gegen das Monstrum votiert hat und die Verwaltung beauftragt hat,
Einspruch zu erheben und alle Mittel auszuschöpfen. Monika Hösch, Mitglied
des Eichenauer Umweltbeirates und Vorsitzende des Arbeitskreises Umwelt der
Kreis CSU spricht im Falle eines Baus von einer nicht wieder gut zu machenden
Zerstörung eines Rückzugs- und Naherholungsgebietes für Mensch und Tier im
bereits heute schon dicht besiedelten Osten des Landkreises, der verhindert
werden muss.
Die Eichenauer CSU, inkl. Fraktion und Arbeitsgemeinschaften fordern
solange den sofortigen Planungsstopp für die Ortsumfahrung Olching, bis es
eine Lösung gibt, die das Naherholungsgebiet erhält und zu keiner
Verkehrszunahme in Eichenau oder anderen betroffenen Gemeinden des Landkreises
führt.
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